Das menschliche Team

Cindy Richter

Mutter von zwei bezaubernden Kindern; ausgebildete Landschaftsgärtnerin; Studium an der HNE Eberswalde: Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz; viele Jahre Erfahrung in Umweltbildung und im naturpädagogischen Arbeiten mit allen Ziel- und Altersgruppen; mehrere Jahre  im sozialen Bereich mit psychisch erkrankten Frauen tätig;  Gartentherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Fachverfahren Tiergestützte Intervention ( i.A.)

 

Mein Schlüsselerlebnis oder wie ich zum (Nutz-) Tier kam:

 

Meinen Traum eines Tages einen Kinderbauernhof  zu öffnen, wo Menschen und Tiere voneinander lernen und sich respektieren, hatte ich schon in der Wiege. Ich selbst bin auf einem Bauernhof in der Prignitz aufgewachsen. Die Natur war und ist ein existentieller Bestandteil in meinem Leben. Eigentlich in unserer Aller. Als ich als Naturpädagogin förder-bedürftige Kinder im Rahmen des Projekt "Inklusion macht Schule"  im Wald begleitete, unterstützte mich mein kleiner Hund Fenriss. Alle liebten ihn, waren respektvoll ihm gegenüber und akzeptierten seine Grenzen. Untereinander gelang es den Kinder selten so respektvoll miteinander umzugehen.

Einmal konnte ein Schüler seine Impulse nur schwer kontrollieren, bedrohte sich und andere und so wurde der Waldschultag abgebrochen. Das Kind, noch immer völlig  machtlos in seiner Gefühlswelt gefangen, konnte sich auf nichts und niemanden einlassen, außer auf Fenriss. Die offene Art zu dem Schüler zu gehen, seine Nase unter die Hand des Kindes zu stecken, den Körper an das Bein des Kindes zu drücken und ihm so zu vermitteln: "Hey; ich bin da, Du bist gut so wie Du bist." Und "Es ist okay so wie es ist", erlaubten dem Kind, sich so zu spüren wie es gerade da  war. Dieser wertfreie Umgang von Fenriss gaben dem Kind ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und  Schutz, was das  "Gefühlskaleidoskop" des Kindes in dem Moment heilte. 

Dieses Erlebnis packte mich. Mein bis dato nett verpackter Traum vom Kinderbauernhof wurde entpackt. Mit meinem ganzheitlichen Ansatz:

In der Natur-mit der Natur,

begeistere ich Menschen ihre ureigene Natur (wieder) zu entdecken. 


Mit ihrer offenen und einfühlsamen Art, ist Ylva der Star alle Vier- und Zweibeiner   auf dem Eselhof. Sie packt kräftig mit an und begleitet gerne fachkundig Touren und andere Veranstaltungen. 


Das tierische Team

Die Langohren

Murphie, der Veteran 

Mit seinen ca. 30 Jahren ist Murphie der wahre Senior in der Herde. Sein hohes Alter hält ihn aber nicht davon ab Schabernack  zu treiben.  Gerne fordert er die anderen zum Spielen auf oder galoppiert munter über die Weide.  Murphie ist im Umgang mit Menschen sehr souverän. Er liebt Abenteuer und geht unheimlich gerne auf Wanderschaft.  Murphie wird von den anderen Eseln bewundert und scheint den Status großer Bruder/ bester Freund zu tragen.  Die Herausforderung bei Murphie ist es, die immer neu ausgedachten Tricks, zum Beispiel ein Büschel Gras  zu ergattern, voraus zu sehen.


Eddie, der Verschmuste

Eddie ist eine Quell der Ruhe und Langsamkeit. Er liebt es beschmust und gestreichelt zu werden und legt viel Wert darauf den Menschen zu gefallen. Mit seiner zurückhaltenden fast schüchtern wirkenden Art und seinem immer traurig ausschauenden Blick, bricht er viele Menschenherzen. Und das weiß er auch charmant einzusetzen. Im geheimen ist Eddie  der Kopf der Eselbande. Er übersteigt als erstes Hindernisse (oder Zäune) und denkt bevor er handelt. Die Herausforderung bei Eddie ist seine Langsamkeit.


Bennie, der Halbstarke

Bennie ist ein anhänglicher, jugendlich wilder Esel, welcher unglaublich neugierig und wissbegierig ist. Trotz seines manchmal sehr forderndem Verhaltens ist er ein verschmuster und liebenswerter Esel, der gerne den menschlichen Kontakt sucht. Die Herausforderung bei Bennie ist Gelassenheit und Ruhe zu bewahren.


Hängebauchschweine

Agathe und Rosalie

demnächst werden die beide hier charakterisiert.


Ziegen

Kalle, der Neugierige

Kalle, ein Kastrat der Gattung Schweizer Bergziege, ist neugierig und ein wahrer Ausbrechkünstler. Gerne begrüßt er Menschen, die auf die Weide kommen. Auch kann man mit Kalle spazieren gehen.

 


Flora, die Beobachterin

Flora beobachtet immer alles ganz genau. Nichts entgeht ihr. Egal, ob  es das Rascheln einer Tüte dort oder das genüssliche Schmatzen weiter hinten ist, Flora ist sofort zur Stelle. Anderen Tieren gegenüber scheut sie nicht ihre Hörner zu benutzen. Auch liebt sie es mit unserem Schafbock                                                                                  die Hörner zu kreuzen.


45, die Schicksalsziege

45 eine Thüringer Waldziege mit einer besonderen Vergangenheit ist Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Sie geht Streitigkeiten aus dem Weg und findet immer wieder Mittel und Wege um an Leckereien zu kommen.


Quessant Schafe

Schafe auf der Weide zu beobachten, wie sie grasen und dann aus dem Nichts heraus über die Koppel pesen, in die Luft springen und dabei alle Viere von sich strecken, ist ein Traum. Ihr neugieriger und sanfter Blick, die Aufforderung immer weiter gekrault zu werden oder das an einem Hochspringen, lässt mich manchmal grübeln ob dort nicht doch Hunde im Schafspelz auf der Weide stehen?